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Irakisches Gericht will die Verhaftung von Exiliranern PDF Drucken E-Mail

Reuters 11.07.2010Reuters_Logo

 

Von Muhanad Mohammed

 

BAGDAD (Reuters) – Ein irakischer Gericht ordnete die Verhaftung von 39 Mitgliedern einer Exiliranischen Organisation an und klagt sie wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit an, wegen ihrer Hilfe bei der Niderschlagung eines Aufstandes vor zwanzig Jahren unter Saddam Hussein, so ein irakischer Richter am Sonntag.

 

Diese 39 sind Mitglieder der „Iranischen Volksmojahedin (PMOI)“, einer Guerilla-Bewegung gegen das iranische Regime. Sie verbündeten sich mit dem gestürzten irakischen Diktator, einem sunnitischen Moslem, während des Iran-Irak Krieges in den 1980ern, streiten aber ab, an der Unterdrückung der Schiiten und ethnischen Kurden beteiligt gewesen zu sein.

 

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Haftbefehle gegen Volksmojahedin PDF Drucken E-Mail
SZ-Logo
Süddeutsche.de 15. Juli 2010
Gegen 39 führende Funktionäre der oppositionellen iranischen Volks-Mudschaheddin hat der Hohe Gerichtshof des Irak Haftbefehle erlassen. Sie hatten dort 20 Jahre lang unter dem Schutz Saddam Husseins ihr Hauptquartier. Betroffen sind Massud Radschawi, der untergetauchte Führer der Gruppe, und seine aus ihrem französischen Exil agierende Frau Maryam. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten sich an der Unterdrückung eines Schiiten-Aufstands gegen Saddam im Jahr 1991 beteiligt.
 
Entgegnung zur Stellungnahme des Menschenrechtsverein für Migranten e.V. PDF Drucken E-Mail

AAWA e.V. Juni 2010aawa_log-

 

Im Dezember 2009 hat der Verein AAWA e.V. die Veranstalter der Spendenaktion „Grüne Seide für die Revolution“ im Rahmen des Kongresses „Frauen machen neue Länder“ darauf hingewiesen, dass der Verein, dem die Spenden zu Gute kommen sollten, der „Menschenrechtsverein für Migranten e.V.“ der PMOI nahe steht. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), sowie verschiedene Verbraucherschutzzentralen und die Medien haben bereits mehrfach vor Spenden an diesen Verein gewarnt.

 

Natürlich hat der Menschenrechtsverein für Migranten im Forum auf der Homapage des Kongresses eine Stellungnahme mit der üblichen PMOI Propaganda abgegeben und versucht, uns mit den hinlänglich bekannten Unterstellungen zu diffamieren.

http://www.frauenmachenneuelaender.de/component/fireboard/?func=view&catid=2&id=50

 

Die „Argumente“ dieser Stellungnahme haben wir in unsrer Entgegnung entkräften können:

 

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Propagandafest des Rajavi-Kults PDF Drucken E-Mail

AAWA e.V. Juni 2010Taverny

 

Am Samstag, den 27.06. haben die Volksmojahedin in Taverny bei Paris ihre jährliche Großveranstaltung abgehalten.

 

Nach Angaben der Veranstalter waren 100.000 Teilnehmer bei der Kundgebung.

(http://www.ncr-iran.org/de/content/view/3706/1/)

35.000 Exiliraner seine alleine aus Deutschland gekommen.

(http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2384788/zehntausende-exiliraner-demonstrierten-bei-paris.story)

 

Große Persönlichkeiten, wie der frühere US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, der ehemalige spanische Regierungschef José Maria Aznar und der Europaparlamentsabgeordnete Alejo Vidal-Quadras nahmen an der Veranstaltung teil.

 

Offiziell wurde für einen „demokratischen Wandel im Iran“ demonstriert.

 

Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich das Spektakel allerdings als Propagandaveranstaltung der Volksmojahedin und ihres politischen Armes, dem Nationalen Widerstandsrat des Iran (NWRI).

 

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Menschenrechtsmissbrauch wird missbraucht PDF Drucken E-Mail

CharityWatch.de 08.06.2010charity_watch_logo

 

Für den Schutz von Menschenrechten im Iran gibt es unstrittig großen Bedarf. Wie gut diese Aufgabe allerdings der Verein für Hoffnung der Zukunft e.V. ausfüllt, ist schwer zu beurteilen. Auf Nachfrage war die Vorstandsvorsitzende Maryam Adigozal nicht bereit, vollständige Auskunft über die Verwendung der Spenden zu geben. Einer Bitte um Übersendung des letzten verfügbaren Jahresberichts mit Finanzzahlen wurde nicht entsprochen. Auch die Nachfrage nach den Kosten für ein sehr umfangreiches Rechtsgutachten von Prof. Dr. Winfried Hassemer wurde nicht beantwortet. Das bestätigt das kürzlich von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier verhängte Sammlungsverbot für Rheinland-Pfalz.

 

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